Meine Philosphie

Auf diesem Bild ist "Crömchen" 3 Jahre alt

“Once a little girl falls in love with horses,

it never goes away. I´m just like a little
kid. I kiss my horse on the nose. If I could

kiss him on the lips I would.”

von Autorin Vicky Moon,Zitat New York Times


"Einst verliebte sich ein kleines Mädchen in

Pferde, das geht nie vorbei. Ich bin immer noch

wie ein kleines Kind. Ich küss mein Pferd auf

die Nase. Wenn ich könnte würde ich es auf die

Lippen küssen.”
(Übersetzung von mir)

   
   
 

 

   
Auch mit fast 7 Jahren holt sich mein "Crömchen" noch alltäglich seine Kuscheleinheiten ab. Er ist halt eine "Knutschkugel" und "romantisch" veranlagt.

Dieser Spruch von oben hätte von mir sein
können, deshalb hab ich ihn auf meine Seite
aufgenommen und so versuche ich bei der
Ausbildung von Pferden immer fair, aber
konsequent zu sein. Das Vertrauen zwischen
Pferd und Reiter muss aufgebaut und erhalten
werden und so funktioniert dann auch z.B.
eine Reiningprüfung nur mit Halsring oder
ohne Kopfstück (siehe Bilder unten -erstes Bild
John JJ Tucker, QH Wallach, Halsringreining
Höhenhof, 2009, darunter "Little Nic Tari", QH
Hengst, Halsringreining, Höhenhof 2008).


John JJ Tucker, Halsringreining
QH Hengst "Little Nic Tari" in der Halsringreining

Reiten und Tanzen - anlässlich der Fernsehtanzshow "Got to Dance" sind mir heute (es war der 27.6.2013) folgende Gedanken gekommen:

Reiten und (Paar-)Tanzen haben viel gemeinsam.
Wer jemals mit einem schlechten Tänzer ohne Taktgefühl, mit schlechter Schritttechnik, mit schlechter Führtechnik und ohne Gefühl getanzt hat, kann sich vorstellen, wie sich ein Pferd mit einem eben solchem Reiter fühlt.
Ein guter Reiter (egal welcher Reitweise) führt seinen „Partner“ ohne sichtbare Hilfen und ohne Zwang oder größeren Druck. Dann entsteht ein Bild voller Harmonie, mit Takt und Rhythmus genau wie bei einem guten Tanzpaar.
Gutes Tanzen und gutes Reiten haben nichts mit Kraft, Druck und Zwang zu tun, sondern eben mit viel Gefühl für die Bewegung und den Takt und mit großer Selbstbeherrschung und Kondition im Training.
Um ein guter Reiter zu sein gilt es an sich selbst, an seiner eigenen Körperkontrolle und Koordination zu arbeiten und nicht die Fehler als erstes oder ausschließlich beim
Partner Pferd zu suchen.
Dann entsteht ein Tanz zwischen Reiter und Pferd.

Schade ist,...
- dass viele Menschen viel lieber grundsätzlich die Schuld auf
  ihr Pferd schieben, das sich ja schlecht wehren kann, wenn
  mal was nicht so "funktioniert" wie sie es sich denken, anstatt
  auch mal an sich selbst zu arbeiten oder zu überlegen, ob sie
  was falsch gemacht haben
- dass häufig das Pferd die Fehler des Reiters "ausbaden" muss
- dass viele Reiter die Wahrheit leider nicht hören wollen und
  sich dann so lange nach einem anderen Trainer/Reitlehrer

  umschauen bis sie hören, was sie hören wollen
- dass viele ihr Pferd wie ein Sportgerät und nicht wie ein

  Lebewesen behandeln
- dass das "Sportgerät" dann halt zur Not ausgetauscht wird,

  wenn es dann nicht so funktioniert und das setzt sich dann

  immer wieder fort, weil das Hauptproblem meist nicht behoben

  wird, nämlich die Fehler des Reiters

GLÜCK UND NEID

 

Sich mit anderen zu freuen ohne Neid und Mißgunst,

ist eine Gabe, die man nur selbst in sich entwickeln kann

und soll und es kann anfangs sehr schwer fallen.
Dennoch, man muß seinen Willen

und seine Aufmerksamkeit schulen,

denn Glück zu empfinden ist das,

wonach wir im Grunde streben.
Und wer fähig ist,

an anderen Glück ehrlich teilzuhaben,

erlebt vielmehr Glück als jener,

der Neid empfindet.


Diesen Spruch habe ich im Internet gefunden. Finde er passt sehr gut zur heute doch oft so "falschen" Welt, in der keiner dem anderen "die Butter auf dem Brot" gönnt.